Datensicherung in den Unternehmen
Elektronische Daten sind das Herz eines jedes Unternehmen, diese gilt es immer und zu jeder Zeit für Mitarbeiter, Kunden und Angestellte bereitzustellen. Stehen diese nicht bereit, drohen Umsatzeinbußen in unabsehbaren Summen. Eine Datensicherung sowie ein Recovery System (Wiederherstellung) ist deshalb für jedes Unternehmen erforderlich. Es sichert Unternehmensinvestitionen.
Szenario:
Stellen Sie sich einen ganz normalen Arbeitstag vor.
Sie kommen um 8:00 Uhr ins Büro und schalten Ihren Arbeitsplatzrechner ein.
In der Zwischenzeit holen Sie sich noch einen Kaffee und kommen an Ihren Arbeitsplatzrechner zurück. Nun melden Sie sich im Netzwerk an und starten Ihre Hauptanwendung und bekommen einen furchtbaren Schreck.
ALLE DATENSÄTZE sind leer! ALLE Dokumente sind gelöscht und Sie haben keinerlei Zugriff auf die Unternehmensdaten. Briefe, Mails, Adresslisten, Powerpoint Präsentationen, Kundenverträge usw. sind alles unwiderruflich gelöscht, weg, nicht mehr auffindbar.
Ich verspreche Ihnen, der Adrenalinspiegel steigt schlagartig und trifft Sie wie ein Faustschlag ins Gesicht.
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Bedrohungen:
Sicher haben alle schon von den Begriffen wie Viren, Trojaner, Brand, Wasser, Einbruch, Diebstahl, Hardwareschaden gehört.
Nun was haben diese Begriffe alle gemeinsam?
Sie bedrohen alle unsere Programme und Daten!
Es existiert in Deutschland fast kein Unternehmen mehr, welches ohne Computer arbeitet und sei es nur per Mail. Programme und Daten müssen aber immer vorhanden sein, da sonst der allgemeine Geschäftsprozess unterbrochen ist und keine Geschäftsbeziehungen mit den Kunden mehr möglich sind. Erhebliche Umsätze gehen damit verloren und nicht letztendlich auch der Kunde der eventuell mitbekommt dass Ihre IT-Infrastruktur nicht läuft.
Gesetzliche Vorgaben:
In der Regel müssen Unternehmen darüber hinaus revisionssicher sein (Gesetzesvorlagen z.B. §37a HGB, §80 I AktienG, §35a I GmbH). Einige Gesellschaftsformen müssen 6 Jahre und andere bis 10 Jahre Unternehmensdaten archivieren.
Auswirkungen:
Für sehr viele Klein- und Mittelständische Unternehmen wäre der Verlust von elektronischen Geschäftsdaten einem Konkurs gleichzusetzen. Hierbei wäre zu Differenzieren zwischen Ausfall und Verlust.
Ausfall bedeutet dass das Unternehmen für einen begrenzten Zeitraum nicht geschäftsfähig ist. Nach der Programm- und Datenwiederherstellung ist das Unternehmen wieder voll geschäftsfähig. Die Dauer des Ausfall ist aber von einigen äußeren Parametern bestimmt wie z.B. Backupverfahren.
Bei totalen Verlust der wichtigsten Unternehmensdaten, ist das Unternehmen nicht mehr geschäftsfähig.
Daten sind das wichtigste im Unternehmen, dies ist aber nur die halbe Wahrheit.
Was nützt Ihnen eine Excel-Tabelle mit den Kontaktdaten Ihrer Kunden wenn Sie die Datei nicht lesen/öffnen können?
Oder was nützt Ihnen eine Worddatei, mit aktivierten Passwortschutz, die Verkaufszahlen der letzten Jahres enthält wenn Sie diese Datei nicht lesen/öffnen können? Sie benötigen für das arbeiten mit den Daten die notwendigen Programme. Diese müssen ebenfalls gesichert sein inklusive aller Software-Lizenzschlüssel.
Am Tag „X“ an dem Sie die Datensicherung wirklich benötigen, können Sie fast immer sicher sein, dass die Datensicherung seit 1 Woche nicht mehr richtig gesichert hat. Es ist McMurphys Gesetz das es nicht klappt. Viele Katastrophen entstehen durch die Verkettung mehrfach unglücklicher Umstände und nicht durch eine einzelne Ursache.
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Ausfallzeiten:
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Stellen Sie sich folgende Szenarien vor:
Fall 1.)
Der Windows Server ist kaputt weil der Festplattencontroller defekt ist. Alle Daten auf den Festplatten sind ebenfalls defekt trotz RAID1/5.
Es muss ein neues Motherboard eingebaut werden, da der Festplattencontroller OnBoard fest eingebaut ist. Es stellt sich heraus dass die Festplatten veraltet sind, da diese die veraltete PATA-Schnittstelle besitzen. Diese Festplatten sind aber im Handel nicht mehr erhältlich. Hier sind die Ausfallzeiten sehr hoch, da erst moderne Hardware beschafft werden muss. Im Anschluss muss das Betriebssystem inkl. Programme manuell wieder hergestellt werden. Erst dann können die Daten zurück gesichert werden.
Fall 2.)
Der externe Systemadministrator der ihre IT-Infrastruktur betreut ist für 1 Monat verreist und ist nicht erreichbar. Es sind im Hauptrechner alle Festplatten durch ein defektes Spannungsversorgung (Netzteil) wegen Überspannung defekt. Niemand weiß wo die Volldatensicherung hinterlegt ist und niemand weiß wie das Betriebssystem aufgesetzt gehört da die installierten Programme nicht mehr laufen.
Man könnte weitere Szenarien in vielfacher Form aufführen.
Maßnahmen:
Einige vorgestellte Szenarien zeigen wie wichtig ist dass man nicht nur ein Backup hat sondern die richtige Mischung an verschiedenen Datensicherungsverfahren.
Dazu gehört wie folgt:
- ein Vollbackup der Festplatten C:\ D:\ (Windows)
- ein Vollbackup aller Partitionen (UNIX, Linux)
- ein Vollbackup der Daten wöchentlich, monatlich, vierteljährlich, jährlich
- ein Inkrementes Backup der Daten vom aktuellen Tag
- Regelmäßige Überprüfung der Datensicherung
- Überprüfung der Wertigkeit der Daten die gesichert werden
- Wie und mit was werden Programme und Daten wieder hergestellt
- Ein Notfallplan in dem genau beschrieben ist was zu tun ist
Datensicherung ist ein Prozess der in den Unternehmen gelebt werden muss. Das reine Bauchgefühl: „Achja wir haben doch da so eine Datensicherung“ reicht nicht aus und kann für Ihre Firma fatale finanzielle Folgen haben.
Empfehlung:
Deshalb lassen Sie ihr Datensicherungskonzept von einem unabhängigen Berater prüfen und nicht von Ihrem Systemadministrator.
Kontaktieren Sie uns wir übernehmen gerne diese Aufgabe.
Hier können Sie ihr aktuelles Preisangebot herunterladen : Datensicherung-Angebot.pdf
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Zielgruppen:
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Fotos: http://www.flickr.com/photos/kunstee


